Hautkrebssreening

Beim Hautkrebsscreening wird gezielt nach den drei Hautkrebserkrankungen, Basalzellkarzinom, Plattenepithelkarzinom und malignes Melanom (schwarzer Hautkrebs) gesucht. Früh erkannt ist Hautkrebs zu nahezu 100% heilbar. Hautkrebs kann am ganzen Körper entstehen und nicht nur an Stellen, die besonders der Sonne ausgesetzt sind. Deswegen wird beim Hautkrebsscreening die gesamte Haut gründlich untersucht.

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Diagnosemethoden im Rahmen des Hautkrebsscreenings

Ein Entfernen betroffener Hautveränderungen schon bei einem Anfangsverdacht auf Hautkrebs ist durch moderne Diagnoseverfahren immer seltener notwendig. Das Ziel heißt Narben sparen, speziell an ästhetisch kritischen Stellen wie dem Dekolleté oder im Gesicht.

Die Auflichtmikroskopie (Dermatoskopie) ist in der Hand des Geübten eine der besten Untersuchungsmethoden zur Hautkrebsfrüherkennung. Der Arzt selbst führt diese Untersuchung durch, da nur er Erfahrung mit der Interpretation von auffälligen Hautveränderungen hat.

Die Auflichtmikroskopie wird ergänzt durch die Computer-/ Videomikroskopie. Sie liefert Bilder, die am Computerbildschirm analysiert und abgespeichert werden. Dadurch ist es möglich, den Verlauf von Hautveränderungen über einen längeren Zeitraum zu verfolgen.

Die Gewebeprobe (Probebiopsie) ist die Untersuchungsmethode, die die größte Diagnosesicherheit liefert. An technisch schwierig zu operierenden Lokalisationen oder ästhetisch sehr sensiblen Bereichen wird vor einem invasiven Tumoreingriff in der Regel eine Diagnosesicherung mittels Probebiopsie erfolgen, um vermeidbare Operationen von vornherein sicher auszuschließen. Die Probebiopsien erfolgen in der Regel in Lokalanästhesie.

Bei unklaren Befunden wird zur Abklärung eine Gewebeprobe genommen, um vermeidbare Operationen von vornherein sicher auszuschließen. Ebenso erfolgt die Probebiopsie in der Regel vor einem invasiven Eingriff an technisch schwierig zu operierenden Lokalisationen oder ästhetisch sehr sensiblen Bereichen, um die Diagnose zu sichern.

Kosten: Gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren haben alle zwei Jahre einen gesetzlichen Anspruch auf die Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs. Die Leistung wird direkt mit der Krankenkasse über die elektronische Gesundheitskarte (Versichertenkarte) abgerechnet.

Mehrere Krankenkassen übernehmen die Kosten dieser Untersuchung auch für jüngere Versicherte. Bitte fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach.

Für Menschen mit sehr heller Haut (Hauttyp 1) und/oder sehr vielen Muttermalen kann schon vor dem 35. Lebensjahr ein Hautkrebsscreening sinnvoll sein.

Falls Ihre Krankenkasse keine Vereinbarung zur direkten Abrechnung der Leistung hat, berechne ich Ihnen als individuelle Gesundheitsleistung hierfür 35,- €.